Elegant, klug und hilfreich – Das sind die Trends von der Technik-Messe CES

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von Thomas Rocho

WLAN aus der Deckenlampe, vernetzte Schlafzimmer, digital erweiterte Realität. Manches einfach schön, anderes praktisch, bei einigen Dingen fragt man sich: Was soll das eigentlich?

Gerade ist die diesjährige Technik-Messe CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas zu Ende gegangen. Die Aussteller hatten viele Trends und innovative technische Lösungen im Gepäck – ein Gradmesser dafür, was schon bald Einzug in unseren Alltag halten könnte.

Fernseher von der Rolle

Ein Fernseher zum Einrollen? Klingt komisch, doch LG hat – funktionierendere – Fakten geschaffen. Der 65 Zoll große Signature OLED TV R rollt sich im ausgeschalteten Zustand in seinem elegant gestalteten Gerätesockel zusammen. Darin steckt auch ein ausgewachsenes Soundsystem für die Nutzung als Musikanlage. Den Preis verrät LG noch nicht, andere Produkte der Signature-Reihe bewegen sich aber im deutlich vierstelligen Bereich.

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Fernseher von der Rolle. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Elegant, klug und hilfreich - Fernseher von der Rolle (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

Fernseher von der Rolle. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

 

WLAN mit Lichtwellen

Mit Lichtwellen lassen sich Daten übertragen, und vielleicht kommt das WLAN-Netz in machen Räumen bald von einer LED an der Zimmerdecke. Bis zu 100 Megabit pro Sekunde schafft die LiFiMax-Technologie der französischen Firma Oledcomm bereits. Der Vorteil: WLAN per Licht funktioniert nur auf Sicht in einem begrenzten Raum um das Zugangsmodul und ist deswegen etwa recht sicher gegen Spionage. Momentan braucht man zum Verbinden noch ein streichholzschachtelgroßes Ansteckmodul. Die Technologie soll aber noch bis zur Unauffälligkeit schrumpfen.

Elegant, klug und hilfreich - WLAN mit Lichtwellen (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

WLAN mit Lichtwellen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

E-Gitarre für unterwegs

Wann ist im Reisegepäck schon mal Platz für eine E-Gitarre? Dieses Exemplar mit dem Namen Jammy lässt sich in mehrere Teile zerlegen und platzsparend transportieren. Gespielt wird auf Stahlsaiten, die Töne erzeugt Jammy aber über einen Midigenerator. Über einen Digital-Analogwandler können allerdings per Klinke auch normale Verstärker und Effektgeräte angeschlossen werden. Das Instrument lässt sich ebenso per USB an den Computer hängen. So können Songs direkt eingespielt oder Effekte erzeugt werden. Der eingebaute Akku hält rund viereinhalb Stunden, per App gibt es Spieltipps, Effekte und Lernprogramme.

Elegant, klug und hilfreich - E-Gitarre für unterwegs (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

E-Gitarre für unterwegs. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Elegant, klug und hilfreich - E-Gitarre für unterwegs (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

E-Gitarre für unterwegs. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Kamera für 360-Grad- und 3D-Bilder

Kameras für 360-Grad-Aufnahmen sind nicht sonderlich neu, die Vuze XR Dual VR Camera beherrscht aber einen Trick. Auf Knopfdruck klappen ihre beiden Kameras auf und können mit ihren dann nebeneinander angeordneten Linsen im Winkel von 180 Grad annähernd dreidimensional wirkende Filme aufnehmen. Das Ergebnis kann man sich mit einer Virtual-Reality-Brille oder auf dem Smartphone ansehen und mit etlichen Filtern und Effekten versehen.

Elegant, klug und hilfreich - Kamera für 360-Grad- und 3D-Bilder (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

Kamera für 360-Grad- und 3D-Bilder. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Sofortbildkamera mit eingebautem Drucker

Zielen, auslösen, das Foto surrt aus der Kamera. Kodak greift Form und Funktion der Ära der Sofortbildkameras auf und bringt sie in digitaler Form neu. Die Kodak Smile Classic Instant Print Digitalkamera verfügt über einen Sensor mit zehn Megapixeln Auflösung und einen digitalen Sucher. Die Bilder werden direkt von der Kamera im Thermodruckverfahren ausgegeben. Rund 30 Sekunden dauert es vom Auslösen bis hin zum fertigen Foto. Auf einer Micro-SD-Karte lassen sich die Aufnahmen auch speichern.

Elegant, klug und hilfreich - Sofortbildkamera mit eingebautem Drucker (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

Sofortbildkamera mit eingebautem Drucker. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Elegant, klug und hilfreich - Sofortbildkamera mit eingebautem Drucker (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

Sofortbildkamera mit eingebautem Drucker. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Smarter Wecker für vernetzte Schlafzimmer

Zielen, auslösen, das Foto surrt aus der Kamera. Kodak greift Form und Funktion der Ära der Sofortbildkameras auf und bringt sie in digitaler Form neu. Die Kodak Smile Classic Instant Print Digitalkamera verfügt über einen Sensor mit zehn Megapixeln Auflösung und einen digitalen Sucher. Die Bilder werden direkt von der Kamera im Thermodruckverfahren ausgegeben. Rund 30 Sekunden dauert es vom Auslösen bis hin zum fertigen Foto. Auf einer Micro-SD-Karte lassen sich die Aufnahmen auch speichern.

Elegant, klug und hilfreich - Smarter Wecker für vernetzte Schlafzimmer (Foto: Lenovo/dpa-tmn)

Smarter Wecker für vernetzte Schlafzimmer. Foto: Lenovo

Elegant, klug und hilfreich - Smarter Wecker für vernetzte Schlafzimmer (Foto: Lenovo/dpa-tmn)

Smarter Wecker für vernetzte Schlafzimmer. Foto: Lenovo

Alles Wichtige im Blick

Wichtige Daten direkt ins Blickfeld bringen sollen die Smart Glasses von DigiLens. Dafür wirft ein kleiner Projektor im Bügel der Brille über ein Prisma Bilder auf ein speziell beschichtetes Glas. Die Technik lässt sich in Brillen einbauen, aber auch in Helme für Rad- oder Motorradfahrer. Die können sich dann Navigationshinweise oder Fahrgeschwindigkeit einblenden lassen. In eine Feuerwehr-Atemmaske eingebaut, lassen sich etwa Wärmebilder oder Gebäudepläne anzeigen. Zudem arbeitet DigiLens mit Pokémon-Go-Macher Niantic zusammen an einem neuen Spiel, das mit Hilfe der Brille Spielinhalte in der echten Welt anzeigen kann.

Elegant, klug und hilfreich - Alles Wichtige im Blick (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

Alles Wichtige im Blick. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bier aus der Kapsel

LG macht aus der Küche eine Heimbrauerei. Mit dem Homebrew kann jeder zu Hause sein Wunschbier brauen. Nutzer müssen nur die passende Kapsel für ihre Lieblings-Biersorte auswählen, die Maschine erledigt den Rest. Zur Auswahl stehen etwa Indian Pale Ales, belgisches Witbier, Pils oder American Ales. Über eine App lässt sich der rund zweiwöchige Brauprozess verfolgen. Am Ende gibt es bis zu fünf Liter von der Maschine selbst gebrautes Bier. Der Homebrew von der Größe einer Kaffeemaschine ist selbstreinigend. Der Preis für den Kapsel-Craftbiermacher wurde noch nicht genannt.

Elegant, klug und hilfreich - Bier aus der Kapsel (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

Bier aus der Kapsel. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

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