Zu Gast in Schaumburgs erstem Escape Room

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von Lennart Hecht

Dass es in Schaumburg kein attraktives Freizeitangebot für junge Menschen gibt, ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Der erst kürzlich eröffnete Escape Room in Obernkirchen beweist das Gegenteil. Und der Besuch an der Vehlener Straße lohnt sich, wie ich jüngst selbst erfahren durfte.

Aber der Reihe nach.

Denn vielleicht sollte an dieser Stelle zunächst eine ganz grundlegende Frage beantwortet werden. Zumindest hätte ich selbst nicht den blassesten Schimmer gehabt, wäre ich vor fünf Jahren mit dem Begriff Escape Room konfrontiert worden.

Was sind eigentlich Escape Rooms?

Seitdem ist aus dem strategischen Rollenspiel, bei dem man aus einem verschlossenen Raum entkommen muss, indem Rätsel und logische Aufgaben gelöst werden, ein wahrer Hype geworden. Und der ist, vor knapp zehn Jahren in Japan gestartet, inzwischen auch in Deutschland und nun eben in Obernkirchen angekommen.

Bei „Mysteria Escapes – Live Adventures“, wie die in einem ehemaligen Getränkemarkt untergebrachte Obernkirchener Parallelwelt mit vollständigen Namen heißt, finden sich die Besucher nach der Begrüßung im Eingangsbereich im „Hotel zum kühlen Bach“ wieder, das stilecht im schäbig-kultigen Look der fünfziger Jahre gehalten ist.

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Dank der Liebe zum Detail fühlt man sich in eine Herberge der fünfziger Jahre zurückversetzt.
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Scrabble-Fans aufgepasst: Bei „Mysteria Escapes“ habt ihr Gelegenheit, zu glänzen.

Ein Spiel, das ansteckt

Es spukt. Und auch wer sich bisher nicht so recht hineinfühlen konnte in die Geschichte, die vom mysteriösen Tod eines Hotelgasts handelt – auch ich selbst bin ehrlich gesagt kein glühender Fan solcher Rollenspiele – der kann spätestens im Foyer des Hotels angekommen nicht anders, als sich Stück für Stück weiter in diese Welt hineinzudenken.

Zu viele Details möchte ich euch an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Denn ähnlich wie bei einer guten Serie könnte euch als künftige Besucher ein einziger Spoiler im Handumdrehen die Freude am eigenen Erlebnis nehmen – da kann der Escape Room noch so gut gemacht sein.

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Von diesem Platz aus überwachen die Gründer Sylvia Coman (Bild) oder Dirk Bergmann die Spielrunde und helfen – so oft wie nötig – mit kleinen Hinweisen.
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Geschafft: Um das Spiel zu lösen, haben wir knapp eine Stunde – und etwa 15 Hinweise gebraucht.

Lösung auf den vierten Blick

Nur so viel: Ohne Team-Arbeit geht bei „Mysteria Escape“ gar nichts. Und manchmal führt nicht der erste, zweite oder dritte sondern vielleicht auch erst der vierte Anlauf zum gewünschten Erfolg. Denn längst nicht hinter jeder Tür verbirgt sich die Auflösung für das nächste Rätsel.

So muss mancher Stein auch doppelt umgedreht werden, bis man auf das letztlich entscheidende Detail aufmerksam wird. Sofern ihr euch auf das Spiel in all seinen Facetten einlasst, dürfte das jedoch allemal zu schaffen sein.

Und, das darf wohl verraten werden: Ein bisschen Geschick in Sachen Scrabble kann in keinem Fall schaden!

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