Lenny from the Block

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von Lennart Hecht

Ich würde mich nicht unbedingt zu den Menschen zählen, die ihr Geld allzu freimütig ausgeben. Erkundigen Sie sich gerne in meinem näheren Bekanntenkreis, dort wird man Ihnen diesen meiner Wesenszüge ohne Weiteres bestätigen. Oder, noch schlimmer, mir attestieren, über manche Investition gar etwas zu lange nachzugrübeln.

An einer Stelle jedoch kennen Rationalität und selbstauferlegte Sparsamkeit Grenzen. Nämlich sonderbarerweise immer dann, wenn es um Notizhefte geht.

Berufskrankheit?

Woher dieser Tick kommt, kann ich nicht wirklich erklären. Vielleicht ist es eine Berufskrankheit. Als Journalist ist man ja durchaus dafür bekannt, während seiner Berufslaufbahn so manchen Block zu füllen.

Oder ist es doch der mangelnde Einfallsreichtum, der mich, von wo immer ich auch bin, dazu verleitet, ein neues Exemplar mitzubringen?

Fest steht: Inzwischen türmen sich bei mir zuhause die Notizhefte.

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Bei mir zuhause stapeln sich inzwischen Notizhefte, Blöcke und kleine Bücher. Wirklich nutzen tue ich allerdings nur die wenigsten Exemplare.

Souvenirs aus aller Welt – und aus Lindhorst

Da sind zum Beispiel zwei Exemplare, die ich mir vor gut anderthalb Jahren bei einem Wochenendausflug nach Bulgarien gekauft habe. Aber auch Notizbücher aus den Anfangsjahren meiner Studienzeit finden sich in der Sammlung. Ebenso wie solche, die erst in den letzten Monaten dazugekommen sind.

Unter anderem im Lindhorster Schreibwarengeschäft Mosaik, das ich zuletzt auf der Jagd nach neuen Panini-Stickern ohnehin häufiger besucht habe, werde ich fündig. Aber auch der Schreibinsel in der Stadthäger Marktpassage habe ich in dieser Mission schon manchen Besuch abgestattet. Häufiger kommen die Einkäufe aber spontan zustande.

Geschenke, die begeistern

Dabei kaufe ich inzwischen nicht mehr nur für mich, sondern längst auch für Freude oder Bekannte Notizblöcke, Hefte und Kladden. Schließlich habe ich selbst inzwischen mehr als genügend Exemplare. Bei den Empfängern kommen die Mitbrinsel natürlich immer bestens an.

Zum Beispiel bei meiner Freundin, der ich aus meinem jüngsten Budapest-Urlaub ein Heft mitgebracht habe, das dort auf einem Künstler-Markt zwischen Magneten, Postkarten und anderen Geschenkartikeln mein Interesse geweckt hat, dekoriert mit den schönsten Altbau-Fassaden der ungarischen Hauptstadt.

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Auch Monate später ist dieses Mitbrinsel noch in Folie verpackt. Sicher nur, um es vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Die Beschenkte war begeistert. Und hat das Heft, wohl in erster Linie, um es vor bitterbösen Einflüssen der Außenwelt zu schützen, seitdem in seiner Plastikverpackung belassen. Ein toller Erfolg.

Zweck verfehlt

Wirklich beschweren kann ich mich darüber jedoch nicht. Denn wenn ich ehrlich bin, habe auch ich bisher kaum eine meiner Neuerwerbungen genutzt, um darin allen Ernstes Notizen festzuhalten. Ein Detail, das meine Passion mit Sicherheit nicht weniger skurril aussehen lassen dürfte.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und so horte ich weiter fleißig Büchlein, Hefte und Blöcke, sehe meiner inzwischen recht stattlichen Sammlung beim Wachsen zu und freue mich jedes Mal, wenn ich von einem meiner Ausflüge ein neues Exemplar mit nach Hause bringe.

Oder, sofern das nicht geklappt hat, auch außerhalb der Panini-Saison mal wieder einen Grund zu haben, um den Schreibwarenläden in Lindhorst oder Stadthagen einen Besuch abzustatten.

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