Klangvoller Musikgenuss

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von Thomas Rocho

Musik, von welchem Genre auch immer man Fan sein mag, ist etwas Tolles. Sie weckt vielfältige Emotionen, kann sich auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirken, geradezu therapeutisch wirken und sogar die Entwicklung von Kindern fördern.

Viele Musiker haben es heute aber nicht einfach, allein schon angesichts der schieren Masse an Musik, die Tag für Tag produziert wird. Zudem gehen in Zeiten von Youtube, Streaming via Spotify und Co. sowie einer gerade online häufig anzutreffenden Umsonstmentalität die CD-Verkäufe stetig zurück. Dabei geht doch eigentlich nichts über das Gefühl, eine echte Platte Polyvinylchlorid – sei sie nun aus Polycarbonat (CD) oder aus Polyvinylchlorid (Vinylschallplatte) – in die Hand zu nehmen, aufzulegen und den Klang zu genießen.

Höhere Klangqualität auf haptischen Tonträgern.

Im lokalen Handel spielen diese auch nach wie vor eine Rolle. Die CD-Regale bei den großen Technikhändlern in Schaumburg wie Media Markt oder Expert sind viele Meter lang, teilweise finden sich dort sogar Schallplatten. Natürlich richten diese Händler ihren Blick aber insbesondere auch auf die Masse an Kunden. Plattenläden wie zum Beispiel 25music aus Hannover sucht man bei uns vergeblich.

Musik zum „Anfassen“ bietet, neben der besonderen Haptik,
eine deutlich höhere Klangqualität.

Dabei bieten haptische Tonträger in der Regel auch einfach eine deutlich höhere Klangqualität. Vor allem im Vergleich zum gängigsten Digitalformat, den MP3s (die Dateinamenserweiterung stammt von „MPEG-1 Audio Layer III“ bzw. „MPEG-2 Audio Layer III“ und wurde zum Großteil in Deutschland entwickelt), welche den Klang enorm komprimieren – auf bis zu ein Zehntel, was fast zwangsläufig zu einem Qualitätsverlust führen muss.

Natürlich gibt es auch im Digitalzeitalter Alternativen zu MP3-Dateien – als Beispiel sei hier der Free Lossless Audio Codec (FLAC) genannt. Handelt es sich aber nicht gerade um einen wirklichen Musikliebhaber, sind damit wohl nur die Wenigsten vertraut. Was auch seinen Grund hat, schließlich macht sich die geringere Audioqualität wenig bis gar nicht bemerkbar, wenn die Musik über Handys oder schlechte PC-Lautsprecher wiedergegeben wird. Und vor allem, wenn man nichts anderes gewohnt ist.

Ein schickes Cover macht sich, im Gegensatz zum digitalen Musikformat,
auch hervorragend auf dem heimischen Regal.

Willkommen im Einheitsbrei!

Diesen Qualitätsmangel verantworten im Übrigen auch einige Musikproduzenten selbst. Um sich von der radiotauglichen Masse abzuheben, werden die Lieder immer lauter, scheppern soll es. Doch werden sie dadurch auch weniger dynamisch sowie noch weiter komprimiert (Stichwort „Loudness war“). Auch geht in der Produktion, zumindest mit Blick auf die Massenware, oft der Charakter der Aufnahme verloren. Noch die kleinsten Fehler und Eigenheiten von Aufnahme, Gesang und Instrumenten werden korrigiert und glattgebügelt. Willkommen im Einheitsbrei.

Auch die Produktionsbudgets sind heute oftmals geringer, die Zeitrahmen für die Aufnahme kürzer. Das aber ist ein ganz anderes Thema. Einen Niedergang von CDs und Vinyl bedeutet all das Genannte jedoch nicht – so ist seit einiger Zeit sogar eher ein entgegengesetzter Trend zu beobachten. Datenübertragungsgeschwindigkeit und Festplatten mit reichlich Speicherplatz bieten heute ganz andere Möglichkeiten als noch vor zehn Jahren. Und sogar Vinylschallplatten sind wieder auf dem Vormarsch.

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